Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit - Geschichte in Bewegung

Dokumentations­zentrum NS-Zwangsarbeit

Etwa 26 Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime verschleppt und als Zwangsarbeiter*innen ausgebeutet. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit hat die Aufgabe, über die Geschichte und Dimension der NS-Zwangsarbeit zu informieren und das Schicksal dieser Männer, Frauen und Kinder sichtbar zu machen.

Die ehemaligen Unterkunftsbaracken auf dem Gelände des einzigen fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers aus der NS-Zeit dienen heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsorte. Die Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938–1945“ beleuchtet das System Zwangsarbeit, die zweite Dauerausstellung „Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1934-1945“ stellt das Schicksal einer wenig beachteten Gruppe dar. Die gut erhaltene Baracke 13 ist im Rahmen von Führungen zu sehen.

Angebote für Schulklassen

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bietet sowohl kostenfreie Führungen durch seine Ausstellungen als auch Stadtteilrundgänge und Workshops an. In den Workshops können Jugendliche und junge Erwachsene anhand von Fotos, Zeitzeugenberichten, Dokumenten und Objekten auf Spurensuche gehen. Projektwochen können individuell zusammengestellt und gebucht werden.

Logo Nsz

Öffnungszeiten:

Di – So 10 – 18 Uhr
geöffnet Ostermontag,
Pfingstmontag
geschlossen 24., 31. Dezember
Eintritt frei

Anschrift:

Britzer Straße 5
12439 Berlin

Nahverkehr:

S Schöneweide (8 Min. Fußweg)
Bus 160, 165 „Doku.-zentrum
NS-Zwangsarbeit“

mehr Informationen: