Programm 8

Vielfalt früher und heute

Dieses Programm regt zum Nachdenken über Identität in einer heterogenen Gesellschaft an, vom Zeitalter der Industrialisierung bis in die Gegenwart.

 

Am ersten Tag setzen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Lebensentwürfen deutscher Juden im 19. Jahrhundert auseinander. Damals ging es um die Frage, wie sich Juden in die deutsche Gesellschaft integrieren und dabei „jüdisch“ bleiben konnten.

 

Durch die Beschäftigung mit biographischen „Schatzkisten“ und in Rollenspielen erarbeiten sich die Teilnehmer anschließend die Bedeutung von Identität. Sie tauschen sich über die Chancen und Herausforderungen von Vielfalt in unserer postmigrantischen Gesellschaft aus.

 

Am zweiten Tag sind die Jugendlichen zu Gast in der neuen „Villa Global - The Next Generation“ im Jugend Museum. Persönlich gestaltete Räume laden ein, sich umzuschauen und dabei Lebensgeschichten zu entdecken von Menschen, wie es sie heute überall in Berlin gibt. Die Räume sind privat, die Gegenstände auch. Sind die Mieterinnen und Mieter erstmal kennengelernt, können die Gäste stellvertretend für sie agieren oder sich mit ihnen in Beziehung setzen.

 

(Dieses Programm umfasst ausnahmsweise nur zwei Programm-Tage.)

ab Klasse 9 / ab 14 Jahren
alle Schulformen

1. Tag, 6  Stunden:

Jüdisches Museum Berlin

2. Tag, 4  Stunden:

Jugend Museum 
„Villa Global - The Next Generation“